Ostern

Volksweisheit ________ popular wisdom


Osterwoche2016 bei Lis 8

Frühling wird es weit und breit,

 und die Häschen steh’n bereit.

 Sie bringen zu der Osterfeier

 viele bunte Ostereier.

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Spring is far and wide,

  and the bunnies are ready.

  They bring to the Easter holidays

  many colorful easter eggs.

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Ostermontag Gruß______ Easter Monday greeting


Ostermontag bei Lis


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Ostersonntag Gruß ________Easter Sunday greeting


Ostersonntag by Lis


Sommerzeit 2016


Sommerzeit 2016 bei Lis

Zeitumstellung  2016

Diesen Sonntag werden die Uhren in fast ganz Europa in der Nacht

um 2:00 Uhr morgens auf 3:00 Uhr vorgestellt.

Das heißt zwar eine Stunde weniger Schlaf, aber auch längere Tageszeit

Sommerzeit 1016by Lis


Karsamstag_____Easter Saturday


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Karsamstag

Der Tag der Totenstille

Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Christi. Nachdem Jesus am Karfreitag vom Kreuz abgenommen und im leeren Grab des Josef von Arimathäa bestattet wurde, herrschen Trauer und Verzweiflung bei seinen Jüngerinnen und Jüngern. Die westlichen Kirchen begehen diesen Tag als strengen Fasten- und Trauertag.

Die Gotteshäuser sind von allem Schmuck leergeräumt, und der Tabernakel, in dem sonst die Kommunion aufbewahrt wird, steht offen. Dieser Tag ist der einzige des Jahres, an dem keine Messe gefeiert werden darf. In den Klöstern singen die Nonnen und Mönche die sogenannten Trauermetten. Darin beklagen sie mit den Worten des alttestamentlichen Propheten Jeremia, dass Gott sein Volk verlassen hat.

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Heiliges Grab

In Österreich ist der Brauch des heiligen Grabes verbreitet. In einer Seitenkapelle wird eine Jesusfigur aufgebahrt, die mit Blumen und Kerzen geschmückt ist. Auch die Monstranz mit der Hostie (dem heiligen Brot) wird oft an diesem Ort aufbewahrt. Die Leute halten den Tag über eine stille Trauerwache ab. Der Mesner aber hat alle Hände voll zu tun: Er bereitet in der Sakristei schon alles für die Osternachtsfeier vor, während der Pfarrer seiner Auferstehungspredigt den letzten Schliff gibt.

„Abgestiegen zur Hölle“

Bei uns ist dieser Satz aus dem Glaubensbekenntnis fast in Vergessenheit geraten. Die Betonung in den Kirchen des Westens liegt nämlich auf der Auferstehung Christi am Ostermorgen. Die Ostkirchen aber feiern am Karsamstag den Abstieg Jesu in die Hölle als das zentrale Ereignis von Ostern. Jesus durchwandert das Totenreich und holt die Verstorbenen in sein neues Reich des Lebens. Der Tod Jesu bedeutet den „Tod des Todes“. Ostern heißt: Die Macht des Todes ist endgültig besiegt. Wer an Jesus und seine Auferstehung glaubt, wird auch selbst auferstehen.

Die Osternacht als Höhepunkt des katholischen Kirchenjahres

Osterkerze

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verwandelt sich die Trauer in Freude: die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt der Liturgie im kirchlichen Jahr. Aber nicht immer feierte man – wie es ursprünglich gewesen war – die Auferstehung Jesu in der Osternacht.

 

Seit dem 8. Jahrhundert verschob sich die Auferstehungsfeier immer weiter vor und wurde schließlich im 16. Jahrhundert auf den Karsamstag-Morgen festgelegt. Erst seit 1951 ist die große Feier der Auferstehung nach Einbruch der Dunkelheit wieder erlaubt. Damals legte ein Bescheid aus Rom fest, dass die Osternachtsfeier am Karsamstag – bis auf weiteres – erst ab 20 Uhr beginnen dürfe. Das ist bis heute so geblieben.

Die Glocken „kehren aus Rom zurück“

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Nach den alttestamentlichen Lesungen erklingt wieder das Gloria, das während der ganzen Fastenzeit nicht gesungen wurde. Auch die Orgel ertönt wieder und es läuten alle Glocken. Nach dem Volksmund sollen sie ja am Gründonnerstag „nach Rom geflogen“ sein.

aus dem Internet

Auferstehung by Lis


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Oster Gruß ________ Easter greeting


ostergruß 2016 bei Lis 8


Brauchtum am Karfreitag


am Karfreitag sind die Kirchen Glocken verstummt

die Glocken sind verstummt bei Lis

statt dessen gehen die Kinder mit Ihren Ratschen durch das Dorf

um das läuten der Kirchen Glocken zu ersetzen.

Ratscher Kinder 2016 bei Lis

Die Ratscherbuben werden in Gruppen aufgeteilt und decken ver­schie­de­ne Ortsgegenden ab.

Meistens haben sie auch ein schönes Sprüchlein bereit wie:

„Wir ratschen, wir ratschen 

für 12 Uhr Mittags

(wir sind hie im Burgenland eine kroatische Gemeinde…

da rufen Sie  “ mi Skrebecemo na 12 uri“)

oder auch um 15 Uhr zum beginn des Kreuzweges

usw.

das geht bis die Glocken zur Auferstehung`s Feier wieder zum Leuten beginnen.

für den gesamten Inhalt besteht Copyright by Lis

 

 

 


Karfreitag ______ Good Friday


Karfreitag – Der Tag der Klage

Am Karfreitag gedenken die Christen dem Tod Jesus am Kreuz. Er ist der traurigste und gleichzeitig einer der wichtigsten Tage im Kirchenjahr, denn Jesus hat durch sein Leiden und Sterben die Menschen erlöst. Seinen Namen hat der Karfreitag von dem althochdeutschen Wort „kara“, dass Wehklagen bedeutet.

aus dem Internet

Karfreitag

Copyright by Lis

Wir gehen durch jedes Kreuz hindurch zum Licht,

zum neuen Leben,

durch jeden Karfreitag auf Ostern zu.

Es ist ein unbegreifliches Geheimnis,

das Menschen in ihrer tiefsten Qual und

 in der schwärzesten Nacht,

durch alles Elend und Leid hindurch

plötzlich Gott sehen,

Gott begegnen.

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We go through each cross pass to light,

to new life,

by every Good Friday to Easter to.

It is an inconceivable mystery,

the people in their deepest agony

and in the blackest night,

through all the misery and suffering throughout

suddenly see God,

encounter God.

***

© Phil Bosmans

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Gründonnerstag das letzte Abendmahl


Karfreitag bei Lis1

Gründonnerstag – die Farbe des Vorabends

 

Den fünften Tag der Karwoche bezeichnen wir als Gründonnerstag. Es handelt sich dabei um einen Feiertag von nicht geringem Rang, denn wir sprechen hier von dem Tag vor Karfreitag: An diesem Vorabend seiner Kreuzigung zelebrierte Jesus von Nazareth mit seinen Jüngern der Überlieferung zufolge das Letzte Abendmahl.

 

Er begründete damit die Eucharistie, indem er das Brot brach und mit den Teilnehmern des Mahles teilte sowie mit Ihnen Wein aus einem gemeinsamen Kelch trank. Dazu sprach er die Worte: „Nehmet, denn dies ist mein Leib und dies ist mein Blut. Sooft ihr solches esst und trinkt, tut es zu meinem Gedächtnis“.

 

Der Gründonnerstag leitet das drei Tage andauernde Gedenken an das Leid, den Tod, die Totenruhe und abschließend die Auferstehung Christi ein, im Lateinischen Triduum Sacrum genannt. Diese Zeit beginnt mit dem liturgischen Abendgebet, der Vesper, am Gründonnerstag und geht zu Ende wiederum mit der zweiten Vesper am Ostersonntag.

 

Weshalb aber heißt dieser Tag im deutschsprachigen Raum so? Zur Herkunft des Namens gibt es eine Anzahl von Theorien, welche sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Weit verbreitet ist beispielsweise die Annahme, er leite sich vom lateinischen „Virides“ ab, was so viel wie „Die Grünen“ bedeutet. Seinen Ursprung hat dies in der Tradition der Büßer, die sich am „Antlastag“, also am Tage des Bußerlasses der Kirche, in übertragenem Sinne von dürrem Holz zurückverwandelten in grünes.

 

Andere glauben, der Name bezieht sich darauf, dass gläubige Christen an Gründonnerstag vermehrt grünes Gemüse verzehrten, was plausibel klingt sowohl im Hinblick auf die Fastenregeln der Karwoche als auch auf diverse weitere, abergläubische Vorstellungen jener Zeit.

 

Ebenso gängig ist die These einer Herleitung von der liturgischen Farbe Grün. Zwar sieht der gängige Farbkanon für diesen Tag seit Einführung des Römischen Ritus in der Spätantike die Farbe Weiß vor, es sind jedoch regionale Abweichungen denkbar, die zum heutigen Namen führten.

 

Gleich jedoch, welcher Vermutung man den Vorzug gibt: Der genaue Grund verliert sich im Dunst der Geschichte – vermutlich ist es richtig, eine Kombination mehrerer Möglichkeiten anzunehmen.

 

Der Gründonnerstag wird in der protestantischen Kirche mit einem häufig besonders gestalteten Abendmahlsgottesdienst begangen.

 

Die Römisch-katholische Kirche zelebriert diesen Tag ebenfalls mit dem Gedenken des letzten Abendmahles und der Einsetzung des Altarsakramentes in der Heiligen Messe. Die bei diesem Abendmahl gewandelten Hostien werden den Gläubigen am folgenden Karfreitag in der Kommunion dargereicht, weil an diesem Tage traditionell keine Eucharistiefeier erlaubt ist.

 

Daran schließt sich eine schlicht gehaltene Prozession an, bei der das Allerheiligste entweder zu einer Kapelle oder zu einem Seitenaltar gebracht wird. Sie dient zur Erinnerung an den einsamen Gang Jesu zum Ölberg, wo er in böser Vorahnung des Kommenden betete und schließlich durch die Römer verhaftet wurde.

 

Nach dem Verklingen des Glorias, bei welchem alle Glocken läuten, schweigen diese nun bis zum Ostersonntag. Von allen Altären mit Ausnahme desjenigen, auf dem die Eucharistie steht, werden nach Ende des Gottesdienstes alle schmückenden Accessoires entfernt, denn auch Jesus wurden die Kleider vom Leibe gerissen.

 

Traditionell wird im Anschluss daran, meist vor dem Altar und manchmal die Nacht hindurch, Gebetswache gehalten. Zusätzlich wird in den Gemeinden gemäß der Überlieferung die rituelle Fußwaschung nach dem Vorbilde Christus vorgenommen, um den Dienstcharakter des Kirchenamtes hervorzuheben.

 

Viele Möglichkeiten also, das Angedenken an den Mann zu erneuern, der für seinen Glauben starb und den Menschen Erlösung verhieß.

gefunden im Internet

 


Osterhase von Annegret Kronenberg


Ostern20161 by Lis

Has, Has, Osterhas,

komm doch in uns’ren Garten!

Wir sind so leid die kalte Zeit

und möchten nicht mehr warten.

*

Bring‘ uns bunte Eier mit,

die kannst du im Garten verstecken.

Wir toben durch das junge Gras

und suchen in Büschen und Hecken.

*

Und wenn du dann den Frühling siehst

bring ihn mit in den Garten,

den Blumen fehlt der Sonnenschein,

sie können ohne ihn nicht starten.