Geschichten

Der kleine Vogel ….


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Der kleine Vogel „Nimmersatt“

fliegt an die Futterglocke.

 Welch´ schönes Federkleid er hat,

 so bunt wie meine Socke.

 Das Zwitschern und das Tirilieren,

 dringt durch den dunklen Tag.

 Will er mit dem Gesang verführen,

– mit seinem Flügelschlag?

 Weit und breit kein Feind in Sicht,

 er sucht sich einen Platz.

 Pickt Korn für Korn im trüben Licht,

 und schielt zu einem Spatz.

 Es droht die graue Eminenz,

 gewiss gibt es gleich Streit.

 Der bunte Vogel zeigt Präsenz,

 hält nichts von Futterneid.

 Der Spatz ist frech und greift ihn an,

 fliegt schimpfend auf und ab.

 Doch „Nimmersatt“ rückt näher heran,

 verteidigt den Futterstab.

***

von  Gudrun Nagel-Wiemer

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der Weihnachtsmann…


 

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Der Weihnachtsmann ist übel dran,

er muss jetzt alles tragen,

Hat keinen Schlitten, kein Gespann,

hat nicht mal einen Wagen.

Sein Antrag wurde abgelehnt,

die Gelder sind gestrichen,

das ist zur Zeit der große Trend,

das kennt man ja inzwischen.

Auch mit der Bahn kann er nicht fahren,

die ist ja viel zu teuer,

und auf ein Auto noch zu sparen

verhinderte die Steuer.

Die wird ja nun auf jeden Dreck,

auf jeden Pups erhoben

und Leistungen die fallen weg,

so wollen es die da oben.

Der Weihnachtsmann fragt:

Liebe Leute

ja wollt ihr mich verkohlen?

Solln sich die Kinder weit und breit

die Sachen selber holen?

Da tönt es

„WIR SPAREN GANZ GERECHT“

bis alle Schuld beglichen,

und wenn du aufmuckst alter Knecht,

Dann wirst auch du gestrichen

***

Verfasser mir leider nicht bekannt

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rettet den Weihnachtsmann….


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Aber wer rettet den Weihnachtsmann???

(kein Witz!!!!) 

Die Erderwärmung ist ein schweres Los,

sie ist mächtig und groß

und wir Menschen müssen es

durch unser handeln selbst ertragen.

Wenn ich daran denke liegt es mir schwer im Magen.

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Der Nordpol einst groß und mächtig,

schmilzt nun ab und zwar nicht mehr nur bedächtig.

Die USA will nun den Eisbären ins Artenschutzprogramm

Aber wer rettet den Weihnachtsmann??

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Der Weihnachtsmann lebt doch auch dort oben

und jedes Kind wird es auch wiederholen.

All die Renntiere und Wichtel leben dort

Wenn der Nordpol untergeht

und wir nicht helfen ist das Mord.

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Ihr Eltern tut mir jetzt schon leid

wenn euer Kind alles erfährt und anfängt zu schreit!

“ Warum Mama, warum hast du nichts getan!

Als er und seine Wichtel untergangen,

wie bist du mit diesem Unheil verfahrn?“

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Wenn der Glaube bei den kleinen Kindern erlischt

dann wird kein Kind sich mehr freuen

egal was es zu Weihnachten kriegt

Meine Schwester zum Beispiel die glaubt an ihn!

Und zur Weihnachtszeit summt sie

so einiges von ihm und zwar wie eine „Bien“

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Ich sag es laut und schreie es in die Welt :

„Wenn du dein Kind lieber hast als Geld

Dann ändern was und schließ dich an

Rettet den Weihnachtsmann!!!!!“

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Verfasser mir leider nicht bekannt

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Ein buntes Leben


28.08.16byLis

 (auch mit Behinderung)

 Ein Sommertag!

Lasst uns was tun!

 Will nicht ruhen!

 Will ganz große Dinge machen,

 lauthals lachen

 und zuweilen auch mal klein

 und stille sein.

 Mich im Tanze mit dir drehen,

 ganz eigenwillig und doch schön,

 fantastisch wie Helene klingen

 bis ‚atemlos‘ ich bin vom Singen.

 Mit den Vögeln südwärts wandern

 und den andern,

 die mich mögen, wie ich bin,

 mit mir durch enge Gassen ziehen.

 Möchte heut‘ und hier auf Erden

 Teil von einem Märchen wird

 und an jede weiße Wand

 mit leichter Hand

 ein Blumenmeer mir malen.

 Auch Buchstaben und Zahlen

 will ich begreifen lernen.

 Vom Mond und auch den Sternen

 und dem warmen Sonnenschein

 soll mein Weg begleitet sein.

 Doch wirst du dann und wann

 all das, was ich schwer sagen kann,

 nur in meinen Augen sehen

 und musst verstehen,

 das an manchem Tage

 ich mich selber kaum ertrage,

 weil meine Welt von Steinen satt

 so viele hohe Zäune hat.

 Dann hilf mir, nimm mich an die Hand!

 Zeig mir das Land,

 wo Geben als auch Nehmen wohnt,

 jeder Moment sich lohnt,

 ihn gemeinsam anzugehen

 und sehen …

 … wie bunt und schön das Leben ist.

***

von © Gabi Künzel


Romantik


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Ein Mädchen fragte einen Jungen

„Magst du mich?“

Er sagte nein. Sie fragte

 „Findest du mich hübsch?“

Er sagte nein. Sie fragte

„Bin ich in deinem Herz?“

Er sagte nein. Als letztes fragte sie

„Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich weinen?“ –

Er sagte wieder nein. Sie wollte traurig davon gehen.

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Er packte sie am Arm und sagte: „Ich mag dich nicht,

ich liebe dich.

Ich finde dich nicht hübsch,

ich finde dich wunderschön.

Du bist nicht in meinem Herz,

du bist mein Herz.

Ich würde nicht für dich weinen,

ich würde für dich sterben!“

***

unbekannt

 


mein Freund der Hund…


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Verschlagen und geschunden kamst du zu uns.

Dein Herz pochte wie wild, meines auch.

Heute pochen unsere Herzen immer noch, aber aus Freude!

Diese Freude zu erklären, ist mehr als schwierig.

Tägliche Freude, die du uns allen gibst.

Tag für Tag, Jahr für Jahr ist es eine Ehre,

einen solchen Freund an der Seite haben zu dürfen.

Umso mehr tut es weh,

wenn man sieht, was für Menschen Tiere halten,

 die sie nicht schätzen und schon gar nicht verstehen.

Darum wohl auch der Name:

Hundehalter – ein Mensch,

der den Hund davon (ab)hält,

ein wirklicher Hund und Freund zu sein.

 Unsere Freundschaft braucht keine Erklärung,

keine Definition.

Sie ist hier und somit ist sie gut.

Denn nur der,

der den Hund als Freund annimmt und

ihn auch als solchen behandelt,

weiß, was es heißt,

einen »Freund auf vier Pfoten« zu haben.

 Nein,

ich rede nicht von der Vermenschlichung eines Tieres!

Das pure Gegenteil ist doch wichtig und wohl auch richtig.

Den Hund eben Hund sein zu lassen!

Erst dann erkennt der Mensch

die wirklichen Qualitäten dieser einzigartigen Freundschaft.

 Eine Freundschaft ohne Worte,

eine Freundschaft von Herzen!

***

© Stefan Wittlin

Karsamstag_____Easter Saturday


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Karsamstag

Der Tag der Totenstille

Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Christi. Nachdem Jesus am Karfreitag vom Kreuz abgenommen und im leeren Grab des Josef von Arimathäa bestattet wurde, herrschen Trauer und Verzweiflung bei seinen Jüngerinnen und Jüngern. Die westlichen Kirchen begehen diesen Tag als strengen Fasten- und Trauertag.

Die Gotteshäuser sind von allem Schmuck leergeräumt, und der Tabernakel, in dem sonst die Kommunion aufbewahrt wird, steht offen. Dieser Tag ist der einzige des Jahres, an dem keine Messe gefeiert werden darf. In den Klöstern singen die Nonnen und Mönche die sogenannten Trauermetten. Darin beklagen sie mit den Worten des alttestamentlichen Propheten Jeremia, dass Gott sein Volk verlassen hat.

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Heiliges Grab

In Österreich ist der Brauch des heiligen Grabes verbreitet. In einer Seitenkapelle wird eine Jesusfigur aufgebahrt, die mit Blumen und Kerzen geschmückt ist. Auch die Monstranz mit der Hostie (dem heiligen Brot) wird oft an diesem Ort aufbewahrt. Die Leute halten den Tag über eine stille Trauerwache ab. Der Mesner aber hat alle Hände voll zu tun: Er bereitet in der Sakristei schon alles für die Osternachtsfeier vor, während der Pfarrer seiner Auferstehungspredigt den letzten Schliff gibt.

„Abgestiegen zur Hölle“

Bei uns ist dieser Satz aus dem Glaubensbekenntnis fast in Vergessenheit geraten. Die Betonung in den Kirchen des Westens liegt nämlich auf der Auferstehung Christi am Ostermorgen. Die Ostkirchen aber feiern am Karsamstag den Abstieg Jesu in die Hölle als das zentrale Ereignis von Ostern. Jesus durchwandert das Totenreich und holt die Verstorbenen in sein neues Reich des Lebens. Der Tod Jesu bedeutet den „Tod des Todes“. Ostern heißt: Die Macht des Todes ist endgültig besiegt. Wer an Jesus und seine Auferstehung glaubt, wird auch selbst auferstehen.

Die Osternacht als Höhepunkt des katholischen Kirchenjahres

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In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verwandelt sich die Trauer in Freude: die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt der Liturgie im kirchlichen Jahr. Aber nicht immer feierte man – wie es ursprünglich gewesen war – die Auferstehung Jesu in der Osternacht.

 

Seit dem 8. Jahrhundert verschob sich die Auferstehungsfeier immer weiter vor und wurde schließlich im 16. Jahrhundert auf den Karsamstag-Morgen festgelegt. Erst seit 1951 ist die große Feier der Auferstehung nach Einbruch der Dunkelheit wieder erlaubt. Damals legte ein Bescheid aus Rom fest, dass die Osternachtsfeier am Karsamstag – bis auf weiteres – erst ab 20 Uhr beginnen dürfe. Das ist bis heute so geblieben.

Die Glocken „kehren aus Rom zurück“

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Nach den alttestamentlichen Lesungen erklingt wieder das Gloria, das während der ganzen Fastenzeit nicht gesungen wurde. Auch die Orgel ertönt wieder und es läuten alle Glocken. Nach dem Volksmund sollen sie ja am Gründonnerstag „nach Rom geflogen“ sein.

aus dem Internet

Auferstehung by Lis


Brauchtum am Karfreitag


am Karfreitag sind die Kirchen Glocken verstummt

die Glocken sind verstummt bei Lis

statt dessen gehen die Kinder mit Ihren Ratschen durch das Dorf

um das läuten der Kirchen Glocken zu ersetzen.

Ratscher Kinder 2016 bei Lis

Die Ratscherbuben werden in Gruppen aufgeteilt und decken ver­schie­de­ne Ortsgegenden ab.

Meistens haben sie auch ein schönes Sprüchlein bereit wie:

„Wir ratschen, wir ratschen 

für 12 Uhr Mittags

(wir sind hie im Burgenland eine kroatische Gemeinde…

da rufen Sie  “ mi Skrebecemo na 12 uri“)

oder auch um 15 Uhr zum beginn des Kreuzweges

usw.

das geht bis die Glocken zur Auferstehung`s Feier wieder zum Leuten beginnen.

für den gesamten Inhalt besteht Copyright by Lis

 

 

 


Gründonnerstag das letzte Abendmahl


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Gründonnerstag – die Farbe des Vorabends

 

Den fünften Tag der Karwoche bezeichnen wir als Gründonnerstag. Es handelt sich dabei um einen Feiertag von nicht geringem Rang, denn wir sprechen hier von dem Tag vor Karfreitag: An diesem Vorabend seiner Kreuzigung zelebrierte Jesus von Nazareth mit seinen Jüngern der Überlieferung zufolge das Letzte Abendmahl.

 

Er begründete damit die Eucharistie, indem er das Brot brach und mit den Teilnehmern des Mahles teilte sowie mit Ihnen Wein aus einem gemeinsamen Kelch trank. Dazu sprach er die Worte: „Nehmet, denn dies ist mein Leib und dies ist mein Blut. Sooft ihr solches esst und trinkt, tut es zu meinem Gedächtnis“.

 

Der Gründonnerstag leitet das drei Tage andauernde Gedenken an das Leid, den Tod, die Totenruhe und abschließend die Auferstehung Christi ein, im Lateinischen Triduum Sacrum genannt. Diese Zeit beginnt mit dem liturgischen Abendgebet, der Vesper, am Gründonnerstag und geht zu Ende wiederum mit der zweiten Vesper am Ostersonntag.

 

Weshalb aber heißt dieser Tag im deutschsprachigen Raum so? Zur Herkunft des Namens gibt es eine Anzahl von Theorien, welche sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Weit verbreitet ist beispielsweise die Annahme, er leite sich vom lateinischen „Virides“ ab, was so viel wie „Die Grünen“ bedeutet. Seinen Ursprung hat dies in der Tradition der Büßer, die sich am „Antlastag“, also am Tage des Bußerlasses der Kirche, in übertragenem Sinne von dürrem Holz zurückverwandelten in grünes.

 

Andere glauben, der Name bezieht sich darauf, dass gläubige Christen an Gründonnerstag vermehrt grünes Gemüse verzehrten, was plausibel klingt sowohl im Hinblick auf die Fastenregeln der Karwoche als auch auf diverse weitere, abergläubische Vorstellungen jener Zeit.

 

Ebenso gängig ist die These einer Herleitung von der liturgischen Farbe Grün. Zwar sieht der gängige Farbkanon für diesen Tag seit Einführung des Römischen Ritus in der Spätantike die Farbe Weiß vor, es sind jedoch regionale Abweichungen denkbar, die zum heutigen Namen führten.

 

Gleich jedoch, welcher Vermutung man den Vorzug gibt: Der genaue Grund verliert sich im Dunst der Geschichte – vermutlich ist es richtig, eine Kombination mehrerer Möglichkeiten anzunehmen.

 

Der Gründonnerstag wird in der protestantischen Kirche mit einem häufig besonders gestalteten Abendmahlsgottesdienst begangen.

 

Die Römisch-katholische Kirche zelebriert diesen Tag ebenfalls mit dem Gedenken des letzten Abendmahles und der Einsetzung des Altarsakramentes in der Heiligen Messe. Die bei diesem Abendmahl gewandelten Hostien werden den Gläubigen am folgenden Karfreitag in der Kommunion dargereicht, weil an diesem Tage traditionell keine Eucharistiefeier erlaubt ist.

 

Daran schließt sich eine schlicht gehaltene Prozession an, bei der das Allerheiligste entweder zu einer Kapelle oder zu einem Seitenaltar gebracht wird. Sie dient zur Erinnerung an den einsamen Gang Jesu zum Ölberg, wo er in böser Vorahnung des Kommenden betete und schließlich durch die Römer verhaftet wurde.

 

Nach dem Verklingen des Glorias, bei welchem alle Glocken läuten, schweigen diese nun bis zum Ostersonntag. Von allen Altären mit Ausnahme desjenigen, auf dem die Eucharistie steht, werden nach Ende des Gottesdienstes alle schmückenden Accessoires entfernt, denn auch Jesus wurden die Kleider vom Leibe gerissen.

 

Traditionell wird im Anschluss daran, meist vor dem Altar und manchmal die Nacht hindurch, Gebetswache gehalten. Zusätzlich wird in den Gemeinden gemäß der Überlieferung die rituelle Fußwaschung nach dem Vorbilde Christus vorgenommen, um den Dienstcharakter des Kirchenamtes hervorzuheben.

 

Viele Möglichkeiten also, das Angedenken an den Mann zu erneuern, der für seinen Glauben starb und den Menschen Erlösung verhieß.

gefunden im Internet

 


die Geschichte vom Ei______the story of the egg


das Ei bei Lis

Die Gelehrten und die Pfaffen

 streiten sich mit viel Geschrei,

 was hat Gott zuerst erschaffen –

wohl die Henne, wohl das Ei!

*

Wäre das so schwer zu lösen –

erstlich ward ein Ei erdacht,

 doch weil noch kein Huhn gewesen –

darum hat’s der Has gebracht.

_________

The scholars and priests

  argue with much shouting,

  God’s creations first –

probably the hen, probably the egg!

*

Would that be so hard to solve –

first place was devised an egg,

but as yet been no chicken –

so it has brought the hare.

***

 Eduard Friedrich Mörike