Geschichten

Es ist heute der 1. Mai….


…wie ein Meer des Lebens

 ergießt sich der Frühling in die Erde,

der weiße Blütenschaum bleibt

 an den Bäumen hängen.

Es ist ein schöner Tag.

***

Heinrich Heine

Maibaum

Das wohl markanteste Zeichen, das mit dem fünften Monat unseres Kalenders verbunden ist und dem dritten Monat des altrömischen Kalenders, ist der Maibaum. Den Maibaum, der sinnbildlich für alles Werden und Fruchttragen eine Lebensrute darstellt, dürfte es vor dem Mittelalter noch nicht gegeben haben. Erste Belege dafür findet man im Jahr 1230, wo es die Aufgabe der weltlichen oberen Bürgerschicht war, einen Baum aufzustellen und zu schmücken. Erst später übernahmen Burschengruppen diesen Brauch.

Mit dem Maibaum haben sich auch zahlreiche Bräuche entwickelt: der Tanz um den Baum, Wettspiele, bei denen die Burschen ihre Kräfte messen und natürlich Maibaum kraxeln. Als Besonderheit wird auch heute noch in manchen Orten der Bandl Tanz aufgeführt, ein Tanz, der rund um den Baum erfolgt. Bunte Bänder sind am Baum befestigt und werden von den Tänzern im Laufe ihrer Bewegungen kunstvoll gewickelt.

aus dem Internet

Drei magische Zustände ____Three magical states


Stille:

Unsere Seele erblüht in der Stille.

Dankbarkeit:

In der Stille erfahren wir eine tiefe Dankbarkeit.

Innerer Frieden:

Durch die Dankbarkeit erfahren wir

einen tiefen inneren Frieden.

Stille heilt.

———

Silence:

Our soul blossoms in silence.

Gratitude:

In the silence we experience a deep gratitude.

Inner peace:

Through the gratitude we learn

A deep inner peace.

Silence heals.

***

DANKE Yvonne T.


der Weg….


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Der Weg

Oft ist der Weg, der Weg

des Menschen mühsam und beschwerlich.

Manchmal denkt man,

der Weg geht nicht mehr weiter.

Der Schicksalsweg geht immer weiter.

Auch wenn man sich oft alleine,

einsam und verlassen fühlt.

Es kann auch sein,

dass der Weg einem nicht

die Wahrheit zeigt.

Der Weg kann steinig und

dunkel aussehen,

obwohl der in Wahrheit

eben und hell ist.

Wir bilden uns nur das falsche ein.

Nehme den Weg, so wie er kommt.

Egal ob alles gegen dich steht,

oder nicht,

der Weg macht dich stark!

***

Verfasser mir leider unbekannt


Der kleine Vogel ….


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Der kleine Vogel „Nimmersatt“

fliegt an die Futterglocke.

 Welch´ schönes Federkleid er hat,

 so bunt wie meine Socke.

 Das Zwitschern und das Tirilieren,

 dringt durch den dunklen Tag.

 Will er mit dem Gesang verführen,

– mit seinem Flügelschlag?

 Weit und breit kein Feind in Sicht,

 er sucht sich einen Platz.

 Pickt Korn für Korn im trüben Licht,

 und schielt zu einem Spatz.

 Es droht die graue Eminenz,

 gewiss gibt es gleich Streit.

 Der bunte Vogel zeigt Präsenz,

 hält nichts von Futterneid.

 Der Spatz ist frech und greift ihn an,

 fliegt schimpfend auf und ab.

 Doch „Nimmersatt“ rückt näher heran,

 verteidigt den Futterstab.

***

von  Gudrun Nagel-Wiemer

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der Weihnachtsmann…


 

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Der Weihnachtsmann ist übel dran,

er muss jetzt alles tragen,

Hat keinen Schlitten, kein Gespann,

hat nicht mal einen Wagen.

Sein Antrag wurde abgelehnt,

die Gelder sind gestrichen,

das ist zur Zeit der große Trend,

das kennt man ja inzwischen.

Auch mit der Bahn kann er nicht fahren,

die ist ja viel zu teuer,

und auf ein Auto noch zu sparen

verhinderte die Steuer.

Die wird ja nun auf jeden Dreck,

auf jeden Pups erhoben

und Leistungen die fallen weg,

so wollen es die da oben.

Der Weihnachtsmann fragt:

Liebe Leute

ja wollt ihr mich verkohlen?

Solln sich die Kinder weit und breit

die Sachen selber holen?

Da tönt es

„WIR SPAREN GANZ GERECHT“

bis alle Schuld beglichen,

und wenn du aufmuckst alter Knecht,

Dann wirst auch du gestrichen

***

Verfasser mir leider nicht bekannt

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rettet den Weihnachtsmann….


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Aber wer rettet den Weihnachtsmann???

(kein Witz!!!!) 

Die Erderwärmung ist ein schweres Los,

sie ist mächtig und groß

und wir Menschen müssen es

durch unser handeln selbst ertragen.

Wenn ich daran denke liegt es mir schwer im Magen.

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Der Nordpol einst groß und mächtig,

schmilzt nun ab und zwar nicht mehr nur bedächtig.

Die USA will nun den Eisbären ins Artenschutzprogramm

Aber wer rettet den Weihnachtsmann??

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Der Weihnachtsmann lebt doch auch dort oben

und jedes Kind wird es auch wiederholen.

All die Renntiere und Wichtel leben dort

Wenn der Nordpol untergeht

und wir nicht helfen ist das Mord.

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Ihr Eltern tut mir jetzt schon leid

wenn euer Kind alles erfährt und anfängt zu schreit!

“ Warum Mama, warum hast du nichts getan!

Als er und seine Wichtel untergangen,

wie bist du mit diesem Unheil verfahrn?“

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Wenn der Glaube bei den kleinen Kindern erlischt

dann wird kein Kind sich mehr freuen

egal was es zu Weihnachten kriegt

Meine Schwester zum Beispiel die glaubt an ihn!

Und zur Weihnachtszeit summt sie

so einiges von ihm und zwar wie eine „Bien“

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Ich sag es laut und schreie es in die Welt :

„Wenn du dein Kind lieber hast als Geld

Dann ändern was und schließ dich an

Rettet den Weihnachtsmann!!!!!“

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Verfasser mir leider nicht bekannt

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Ein buntes Leben


28.08.16byLis

 (auch mit Behinderung)

 Ein Sommertag!

Lasst uns was tun!

 Will nicht ruhen!

 Will ganz große Dinge machen,

 lauthals lachen

 und zuweilen auch mal klein

 und stille sein.

 Mich im Tanze mit dir drehen,

 ganz eigenwillig und doch schön,

 fantastisch wie Helene klingen

 bis ‚atemlos‘ ich bin vom Singen.

 Mit den Vögeln südwärts wandern

 und den andern,

 die mich mögen, wie ich bin,

 mit mir durch enge Gassen ziehen.

 Möchte heut‘ und hier auf Erden

 Teil von einem Märchen wird

 und an jede weiße Wand

 mit leichter Hand

 ein Blumenmeer mir malen.

 Auch Buchstaben und Zahlen

 will ich begreifen lernen.

 Vom Mond und auch den Sternen

 und dem warmen Sonnenschein

 soll mein Weg begleitet sein.

 Doch wirst du dann und wann

 all das, was ich schwer sagen kann,

 nur in meinen Augen sehen

 und musst verstehen,

 das an manchem Tage

 ich mich selber kaum ertrage,

 weil meine Welt von Steinen satt

 so viele hohe Zäune hat.

 Dann hilf mir, nimm mich an die Hand!

 Zeig mir das Land,

 wo Geben als auch Nehmen wohnt,

 jeder Moment sich lohnt,

 ihn gemeinsam anzugehen

 und sehen …

 … wie bunt und schön das Leben ist.

***

von © Gabi Künzel


Romantik


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Ein Mädchen fragte einen Jungen

„Magst du mich?“

Er sagte nein. Sie fragte

 „Findest du mich hübsch?“

Er sagte nein. Sie fragte

„Bin ich in deinem Herz?“

Er sagte nein. Als letztes fragte sie

„Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich weinen?“ –

Er sagte wieder nein. Sie wollte traurig davon gehen.

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Er packte sie am Arm und sagte: „Ich mag dich nicht,

ich liebe dich.

Ich finde dich nicht hübsch,

ich finde dich wunderschön.

Du bist nicht in meinem Herz,

du bist mein Herz.

Ich würde nicht für dich weinen,

ich würde für dich sterben!“

***

unbekannt

 


mein Freund der Hund…


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Verschlagen und geschunden kamst du zu uns.

Dein Herz pochte wie wild, meines auch.

Heute pochen unsere Herzen immer noch, aber aus Freude!

Diese Freude zu erklären, ist mehr als schwierig.

Tägliche Freude, die du uns allen gibst.

Tag für Tag, Jahr für Jahr ist es eine Ehre,

einen solchen Freund an der Seite haben zu dürfen.

Umso mehr tut es weh,

wenn man sieht, was für Menschen Tiere halten,

 die sie nicht schätzen und schon gar nicht verstehen.

Darum wohl auch der Name:

Hundehalter – ein Mensch,

der den Hund davon (ab)hält,

ein wirklicher Hund und Freund zu sein.

 Unsere Freundschaft braucht keine Erklärung,

keine Definition.

Sie ist hier und somit ist sie gut.

Denn nur der,

der den Hund als Freund annimmt und

ihn auch als solchen behandelt,

weiß, was es heißt,

einen »Freund auf vier Pfoten« zu haben.

 Nein,

ich rede nicht von der Vermenschlichung eines Tieres!

Das pure Gegenteil ist doch wichtig und wohl auch richtig.

Den Hund eben Hund sein zu lassen!

Erst dann erkennt der Mensch

die wirklichen Qualitäten dieser einzigartigen Freundschaft.

 Eine Freundschaft ohne Worte,

eine Freundschaft von Herzen!

***

© Stefan Wittlin

Karsamstag_____Easter Saturday


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Karsamstag

Der Tag der Totenstille

Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Christi. Nachdem Jesus am Karfreitag vom Kreuz abgenommen und im leeren Grab des Josef von Arimathäa bestattet wurde, herrschen Trauer und Verzweiflung bei seinen Jüngerinnen und Jüngern. Die westlichen Kirchen begehen diesen Tag als strengen Fasten- und Trauertag.

Die Gotteshäuser sind von allem Schmuck leergeräumt, und der Tabernakel, in dem sonst die Kommunion aufbewahrt wird, steht offen. Dieser Tag ist der einzige des Jahres, an dem keine Messe gefeiert werden darf. In den Klöstern singen die Nonnen und Mönche die sogenannten Trauermetten. Darin beklagen sie mit den Worten des alttestamentlichen Propheten Jeremia, dass Gott sein Volk verlassen hat.

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Heiliges Grab

In Österreich ist der Brauch des heiligen Grabes verbreitet. In einer Seitenkapelle wird eine Jesusfigur aufgebahrt, die mit Blumen und Kerzen geschmückt ist. Auch die Monstranz mit der Hostie (dem heiligen Brot) wird oft an diesem Ort aufbewahrt. Die Leute halten den Tag über eine stille Trauerwache ab. Der Mesner aber hat alle Hände voll zu tun: Er bereitet in der Sakristei schon alles für die Osternachtsfeier vor, während der Pfarrer seiner Auferstehungspredigt den letzten Schliff gibt.

„Abgestiegen zur Hölle“

Bei uns ist dieser Satz aus dem Glaubensbekenntnis fast in Vergessenheit geraten. Die Betonung in den Kirchen des Westens liegt nämlich auf der Auferstehung Christi am Ostermorgen. Die Ostkirchen aber feiern am Karsamstag den Abstieg Jesu in die Hölle als das zentrale Ereignis von Ostern. Jesus durchwandert das Totenreich und holt die Verstorbenen in sein neues Reich des Lebens. Der Tod Jesu bedeutet den „Tod des Todes“. Ostern heißt: Die Macht des Todes ist endgültig besiegt. Wer an Jesus und seine Auferstehung glaubt, wird auch selbst auferstehen.

Die Osternacht als Höhepunkt des katholischen Kirchenjahres

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In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verwandelt sich die Trauer in Freude: die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt der Liturgie im kirchlichen Jahr. Aber nicht immer feierte man – wie es ursprünglich gewesen war – die Auferstehung Jesu in der Osternacht.

 

Seit dem 8. Jahrhundert verschob sich die Auferstehungsfeier immer weiter vor und wurde schließlich im 16. Jahrhundert auf den Karsamstag-Morgen festgelegt. Erst seit 1951 ist die große Feier der Auferstehung nach Einbruch der Dunkelheit wieder erlaubt. Damals legte ein Bescheid aus Rom fest, dass die Osternachtsfeier am Karsamstag – bis auf weiteres – erst ab 20 Uhr beginnen dürfe. Das ist bis heute so geblieben.

Die Glocken „kehren aus Rom zurück“

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Nach den alttestamentlichen Lesungen erklingt wieder das Gloria, das während der ganzen Fastenzeit nicht gesungen wurde. Auch die Orgel ertönt wieder und es läuten alle Glocken. Nach dem Volksmund sollen sie ja am Gründonnerstag „nach Rom geflogen“ sein.

aus dem Internet

Auferstehung by Lis