Geschichten

Stimmen unserer Erde…


Wir haben den Sinn für das Mystische und Heilige verloren. Wir hören die Stimmen unserer Erde nicht mehr. Die Wälder sind nur mehr hier, um ausgenützt zu werden. Die wenigen Menschen, die noch eine tiefe Beziehung zu den Wäldern aufbauen sind die Dichter und Maler, doch sie werden nicht selten wegen ihrer Gefühlsorientiertheit belächelt. In Wirklichkeit wird ein Baum nur mehr nach seinem Nutzen und seinem wirtschaftlichen Wert betrachtet. Die Herausforderung hingegen ist es, wieder zu akzeptieren, dass Bäume auch ein Recht auf Leben haben, ja dass alle Lebewesen auf der Welt ein Recht haben zu leben.

 Wenn unser Recht in der Welt zu leben heilig ist, so müssen wir auch akzeptieren, dass die Rechte der anderen der anderen Lebewesen heilig sind. Wenn wir dies nicht respektieren und die Erde plündern, in der Hoffnung dabei unser eigenes Wohlergehen zu verbessern, so stellen wir schnell fest, dass das Netzwerk unseres Planeten geheimnisvoller ist, als wir je gedacht haben und dass wir es nie beherrschen können.

***

Thomas Berry


Seesterne…


Es war einmal ein älterer Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte.

Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.

Er rief: „Guten Morgen. was machst Du da?“

Der Junge richtete sich auf und antwortete:

„Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie.“

„Aber, junger Mann“, erwiderte der alte Mann,

 „ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn.

“ Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.

„Aber für diesen macht es Sinn!“


Verfasser leider unbekannt

Es ist heute der 1. Mai….


…wie ein Meer des Lebens

 ergießt sich der Frühling in die Erde,

der weiße Blütenschaum bleibt

 an den Bäumen hängen.

Es ist ein schöner Tag.

***

Heinrich Heine

Maibaum

Das wohl markanteste Zeichen, das mit dem fünften Monat unseres Kalenders verbunden ist und dem dritten Monat des altrömischen Kalenders, ist der Maibaum. Den Maibaum, der sinnbildlich für alles Werden und Fruchttragen eine Lebensrute darstellt, dürfte es vor dem Mittelalter noch nicht gegeben haben. Erste Belege dafür findet man im Jahr 1230, wo es die Aufgabe der weltlichen oberen Bürgerschicht war, einen Baum aufzustellen und zu schmücken. Erst später übernahmen Burschengruppen diesen Brauch.

Mit dem Maibaum haben sich auch zahlreiche Bräuche entwickelt: der Tanz um den Baum, Wettspiele, bei denen die Burschen ihre Kräfte messen und natürlich Maibaum kraxeln. Als Besonderheit wird auch heute noch in manchen Orten der Bandl Tanz aufgeführt, ein Tanz, der rund um den Baum erfolgt. Bunte Bänder sind am Baum befestigt und werden von den Tänzern im Laufe ihrer Bewegungen kunstvoll gewickelt.

aus dem Internet

Drei magische Zustände ____Three magical states


Stille:

Unsere Seele erblüht in der Stille.

Dankbarkeit:

In der Stille erfahren wir eine tiefe Dankbarkeit.

Innerer Frieden:

Durch die Dankbarkeit erfahren wir

einen tiefen inneren Frieden.

Stille heilt.

———

Silence:

Our soul blossoms in silence.

Gratitude:

In the silence we experience a deep gratitude.

Inner peace:

Through the gratitude we learn

A deep inner peace.

Silence heals.

***

DANKE Yvonne T.


der Weg….


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Der Weg

Oft ist der Weg, der Weg

des Menschen mühsam und beschwerlich.

Manchmal denkt man,

der Weg geht nicht mehr weiter.

Der Schicksalsweg geht immer weiter.

Auch wenn man sich oft alleine,

einsam und verlassen fühlt.

Es kann auch sein,

dass der Weg einem nicht

die Wahrheit zeigt.

Der Weg kann steinig und

dunkel aussehen,

obwohl der in Wahrheit

eben und hell ist.

Wir bilden uns nur das falsche ein.

Nehme den Weg, so wie er kommt.

Egal ob alles gegen dich steht,

oder nicht,

der Weg macht dich stark!

***

Verfasser mir leider unbekannt


Der kleine Vogel ….


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Der kleine Vogel „Nimmersatt“

fliegt an die Futterglocke.

 Welch´ schönes Federkleid er hat,

 so bunt wie meine Socke.

 Das Zwitschern und das Tirilieren,

 dringt durch den dunklen Tag.

 Will er mit dem Gesang verführen,

– mit seinem Flügelschlag?

 Weit und breit kein Feind in Sicht,

 er sucht sich einen Platz.

 Pickt Korn für Korn im trüben Licht,

 und schielt zu einem Spatz.

 Es droht die graue Eminenz,

 gewiss gibt es gleich Streit.

 Der bunte Vogel zeigt Präsenz,

 hält nichts von Futterneid.

 Der Spatz ist frech und greift ihn an,

 fliegt schimpfend auf und ab.

 Doch „Nimmersatt“ rückt näher heran,

 verteidigt den Futterstab.

***

von  Gudrun Nagel-Wiemer

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der Weihnachtsmann…


 

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Der Weihnachtsmann ist übel dran,

er muss jetzt alles tragen,

Hat keinen Schlitten, kein Gespann,

hat nicht mal einen Wagen.

Sein Antrag wurde abgelehnt,

die Gelder sind gestrichen,

das ist zur Zeit der große Trend,

das kennt man ja inzwischen.

Auch mit der Bahn kann er nicht fahren,

die ist ja viel zu teuer,

und auf ein Auto noch zu sparen

verhinderte die Steuer.

Die wird ja nun auf jeden Dreck,

auf jeden Pups erhoben

und Leistungen die fallen weg,

so wollen es die da oben.

Der Weihnachtsmann fragt:

Liebe Leute

ja wollt ihr mich verkohlen?

Solln sich die Kinder weit und breit

die Sachen selber holen?

Da tönt es

„WIR SPAREN GANZ GERECHT“

bis alle Schuld beglichen,

und wenn du aufmuckst alter Knecht,

Dann wirst auch du gestrichen

***

Verfasser mir leider nicht bekannt

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rettet den Weihnachtsmann….


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Aber wer rettet den Weihnachtsmann???

(kein Witz!!!!) 

Die Erderwärmung ist ein schweres Los,

sie ist mächtig und groß

und wir Menschen müssen es

durch unser handeln selbst ertragen.

Wenn ich daran denke liegt es mir schwer im Magen.

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Der Nordpol einst groß und mächtig,

schmilzt nun ab und zwar nicht mehr nur bedächtig.

Die USA will nun den Eisbären ins Artenschutzprogramm

Aber wer rettet den Weihnachtsmann??

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Der Weihnachtsmann lebt doch auch dort oben

und jedes Kind wird es auch wiederholen.

All die Renntiere und Wichtel leben dort

Wenn der Nordpol untergeht

und wir nicht helfen ist das Mord.

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Ihr Eltern tut mir jetzt schon leid

wenn euer Kind alles erfährt und anfängt zu schreit!

“ Warum Mama, warum hast du nichts getan!

Als er und seine Wichtel untergangen,

wie bist du mit diesem Unheil verfahrn?“

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Wenn der Glaube bei den kleinen Kindern erlischt

dann wird kein Kind sich mehr freuen

egal was es zu Weihnachten kriegt

Meine Schwester zum Beispiel die glaubt an ihn!

Und zur Weihnachtszeit summt sie

so einiges von ihm und zwar wie eine „Bien“

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Ich sag es laut und schreie es in die Welt :

„Wenn du dein Kind lieber hast als Geld

Dann ändern was und schließ dich an

Rettet den Weihnachtsmann!!!!!“

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Verfasser mir leider nicht bekannt

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Ein buntes Leben


28.08.16byLis

 (auch mit Behinderung)

 Ein Sommertag!

Lasst uns was tun!

 Will nicht ruhen!

 Will ganz große Dinge machen,

 lauthals lachen

 und zuweilen auch mal klein

 und stille sein.

 Mich im Tanze mit dir drehen,

 ganz eigenwillig und doch schön,

 fantastisch wie Helene klingen

 bis ‚atemlos‘ ich bin vom Singen.

 Mit den Vögeln südwärts wandern

 und den andern,

 die mich mögen, wie ich bin,

 mit mir durch enge Gassen ziehen.

 Möchte heut‘ und hier auf Erden

 Teil von einem Märchen wird

 und an jede weiße Wand

 mit leichter Hand

 ein Blumenmeer mir malen.

 Auch Buchstaben und Zahlen

 will ich begreifen lernen.

 Vom Mond und auch den Sternen

 und dem warmen Sonnenschein

 soll mein Weg begleitet sein.

 Doch wirst du dann und wann

 all das, was ich schwer sagen kann,

 nur in meinen Augen sehen

 und musst verstehen,

 das an manchem Tage

 ich mich selber kaum ertrage,

 weil meine Welt von Steinen satt

 so viele hohe Zäune hat.

 Dann hilf mir, nimm mich an die Hand!

 Zeig mir das Land,

 wo Geben als auch Nehmen wohnt,

 jeder Moment sich lohnt,

 ihn gemeinsam anzugehen

 und sehen …

 … wie bunt und schön das Leben ist.

***

von © Gabi Künzel


Romantik


Liebe 456 bei Lis

Ein Mädchen fragte einen Jungen

„Magst du mich?“

Er sagte nein. Sie fragte

 „Findest du mich hübsch?“

Er sagte nein. Sie fragte

„Bin ich in deinem Herz?“

Er sagte nein. Als letztes fragte sie

„Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich weinen?“ –

Er sagte wieder nein. Sie wollte traurig davon gehen.

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Er packte sie am Arm und sagte: „Ich mag dich nicht,

ich liebe dich.

Ich finde dich nicht hübsch,

ich finde dich wunderschön.

Du bist nicht in meinem Herz,

du bist mein Herz.

Ich würde nicht für dich weinen,

ich würde für dich sterben!“

***

unbekannt