Gedichte

…ich Liebe…


Ich liebe die Sonne das Licht
das sie verschickt.
Ich liebe den Mond
die Dunkelheit die ihn umgibt.
Ich liebe die Hoffnung
die Hoffnung auf das Glück.
Ich liebe das Leben
danach bin ich verrückt.

Ich liebe Gott
den ich danke für jeden Tag
den ich an der Seite
meiner beiden Engel verbringen darf.
Ich liebe es Mensch zu bleiben.
Ich liebe die Harmonie.
Ich liebe Gefühle
ohne die geht es nie.

Ich liebe die Sterne
die am Himmel scheinen.
Ich liebe es zu lachen
und vor Freude zu weinen.
Ich liebe die Musik
die Kraft die sie mir gibt.
Ich lebe die Liebe
weil ich das liebe
was ich liebe.


©
Text Nils Schirmer


Herbstwind…


Erinnerungen sind wie

fallende Blätter im Herbstwind.

Leise gleiten sie zu Boden.

Das eine oder andere

berührt dich sanft und

bleibt bei dir liegen. 

***

© Elvira von Ostheim


der Igel….


Begegnung

 

In unserem Garten lebt ein Stacheltier,

seine Spuren entdeckt man im Sonnenlicht.

Bei Tag versteckt, dann schläft er hier,

nachts kriegt man ihn nicht zu Gesicht.

 *

Doch zwei, dreimal war er recht lahm,

für uns zur Freude und zum Glück.

Als ein Igel erschöpft des Weges kam,

von seinem nächtlichen Streifzug zurück.

 *

Da hab ich Kinderaugen leuchten sehen,

als sie erblickten den müden Gesell.

Sie blieben mit etwas Abstand stehen,

der putzige Kerl entfernte sich schnell.

 *

Die Neugierde der Kinder war geweckt,

ließen ihn ziehen und gaben acht.

Wo sich der Igel zum Schlafen versteckt,

verbringt zusammengerollt seine Nacht.

 *

Dies Geheimnis wird nun nicht verraten,

seinen Schlafplatz haben wir im Visier.

Manchmal streift durch diesen Garten,

unser kleines, scheues Stacheltier.

***

© Karin Thießen


Wein-Zitat und Bild


 

Bleibst du auch sitzen, o Mägdelein!

 Glaube nicht, dass verfehlt dein Leben;

 Es geben nicht alle Trauben Wein,

es muss auch Rosinen geben.

 Das eine ist sicher und ganz gewiss,

 wie sollt es auch anders sein:

 es schmecken alle Rosinen süß,

 doch sauer ist so mancher Wein!

 ***

Unbekannt


Kindestränen…


Willst du die Leiden dieser Erde,
der Menschheit Jammer ganz versteh’n,
musst du mit scheuer Gramgebärde
ein Kind im stillen weinen seh’n;
*
Ein Kind, das eben fortgewichen
aus fröhlicher Gespielen Kreis
und nun, vom ersten Schmerz beschlichen,
in Tränen ausbricht, stumm und heiß.
*
Du weißt nicht, was das kleine Wesen
so rau und plötzlich angefasst –
doch ist’s in seinem Blick zu lesen,
wie es schon fühlt des Daseins Last.
*
Wie es sich bang und immer bänger
zurück schon in sein Inneres zieht,
weil es Bedränger auf Bedränger
mit leisem Schaudern kommen sieht.
*
Willst du die Leiden dieser Erde,
der Menschheit Jammer ganz versteh’n:
musst du mit scheuer Gramgebärde
ein Kind im stillen weinen seh’n.

***

Ferdinand von Saar


Sehnsucht…


Wenn die Gedanken sich verfangen

in den Wolken der Sehnsuchtsstürme,
die Träume durcheinander geraten im Sturm der Gefühle,
die Nähe unerreichbar ist um zu spüren das jemand da ist,
dann hilft kein Regenschutz gegen die Nässe der Einsamkeit.
Sie dringt bis in die Seele vor und lässt spüren….
……….das man das was man festhält nur Sehnsucht ist,
die niemand versteht.

*****

Von Werner Haubenhofer


das Glück…


Das Glück liegt nicht am anderen Ufer,

bei den anderen Menschen,

denen es scheinbar viel besser geht.

Das Glück liegt in dir.

Es nimmt seinen Anfang in deinem Herzen,

und du gibst es weiter,

wenn Menschen gern mit dir

zusammen sind.

***

Phil Bosmans


Vertrauen-Liebe-Glück


Vertrauen

ist so zerbrechlich,

ist so empfindlich,

ist so schwer,

ist so leicht zu verlieren.

Liebe

ist so umfassend,

ist so einmalig,

ist so schmerzvoll,

ist so leicht zu verlieren.

Glück

ist so schwer zu finden,

ist so schwer zu definieren,

ist so wundervoll,

ist so leicht zu verlieren.

Finde alles und du hast den Sinn des Lebens erkannt

***

unbekannt

 


Elfen…


Siehst Du Blumen am Wegrand stehen

niemals achtlos daran vorübergehen.

Hör doch wie ein leises Raunen

Dich versetzt in stummes Staunen.

Darum Bitte ich zu verweilen

und nur einmal nicht zu eilen.

In den Blumen werden sie hocken

Dich mir ihren Späßen locken.

Siehst Du sie dann darfst Du fragen

ob sie vielleicht ihren Namen sagen.

Denn es ist den Elfen eigen

Dir etwas schönes zu zeigen.

Darum gebe auch Du fein acht

wenn Du sie siehst in dunkler Nacht.

Bedenke stets sie nicht zu rauben

denn es ist kein Aberglauben.

©

Mit Genehmigung der Autorin Linda von Oepen  „DANKE“


Glück


Das kleine Glück kommt oft spontan
und reicht uns seine Hände,
das große Glück steht hinten an,
man wartet – ohne Ende…
*
Nun harrt man aus – oft jahrelang
und mag nicht länger warten
und ehe unsre Seele krank,
muß man allein wohl starten.
*
Ich sammle nun das kleine Glück,
das füllt so manche Stunde,
so mehrt es sich nun Stück für Stück
und schließt des Wartens Wunde.

***

© Klaus Ender