Träume


Ich träume eher von einer Welt, in der die Menschen nicht nur an sich denken.

 Ich träume von einer intakten Umwelt.

 Ich möchte eine leise Welt, in der es keine lauten Stimmen gibt, die doch nur das Falsche hinaus schreien.

 Ich möchte die leisen Töne hören und wünschte mir, alle könnten sie hören.

 Ich träume auch davon, dass wir toleranter sind, dass wir Verständnis aufbringen für Menschen, die einen anderen Glauben, eine andere Gesinnung haben, dass wir sie nicht verurteilen, sondern versuchen, zu verstehen.

 Ich möchte Zeit haben.

 Ich träume davon, dass die Technik für uns da ist und nicht umgekehrt.

 Ich wünschte es gäbe auf dieser Welt mehr Menschen und weniger Roboter.

 Ich träume von Nabucco… einem Gefangenenchor, der aus ca. 6,3 Mrd. Menschen, also aus der Weltbevölkerung, besteht.

 Ich träume von einer Natur, wie es sie noch gibt, aber ich träume auch davon, dass sich diese Natur nicht gegen uns wehren muss.

 Ich träume davon, dass es keine Waffen, keinen Hunger und keine Gewalt gibt.

 Ich wünschte mir, dass es keine Duftwässerchen gäbe, weil sich alle am Duft der Erde erfreuen, ihn wahrnehmen, ihn aufsaugen und begreifen, begreifen, was wir zerstören.

 Ich träume von einer Wiese… ich träume mir mein Utopia… und dann wache ich auf.

 

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Von © Belinda Fuchs

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