Ein Sommertag!


Lasst uns was tun!
Will nicht ruh‘n!
Will ganz große Dinge machen,
lauthals lachen
und zuweilen auch mal klein
und stille sein.
Mich im Tanze mit dir dreh’n,
ganz eigenwillig und doch schön,
fantastisch wie Helene klingen
bis ‚atemlos‘ ich bin vom Singen.
Mit den Vögeln südwärts wandern
und den andern,
die mich mögen, wie ich bin,
mit mir durch enge Gassen zieh’n.
Möchte heut‘ und hier auf Erden
Teil von einem Märchen werden
und an jede weiße Wand
mit leichter Hand
ein Blumenmeer mir malen.
Auch Buchstaben und Zahlen
will ich begreifen lernen.
Vom Mond und auch den Sternen
und dem warmen Sonnenschein
soll mein Weg begleitet sein.
Doch wirst du dann und wann
all das, was ich schwer sagen kann,
nur in meinen Augen seh’n
und musst versteh’n,
dass an manchem Tage
ich mich selber kaum ertrage,
weil meine Welt von Steinen satt
so viele hohe Zäune hat.
Dann hilf mir, nimm mich an die Hand!
Zeig mir das Land,
wo Geben als auch Nehmen wohnt,
jeder Moment sich lohnt,
ihn gemeinsam anzugeh’n
und seh’n …

… wie bunt und schön das Leben ist.

***

Von © Gabi Künzel

 

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