Karsamstag_____Easter Saturday


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Karsamstag

Der Tag der Totenstille

Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Christi. Nachdem Jesus am Karfreitag vom Kreuz abgenommen und im leeren Grab des Josef von Arimathäa bestattet wurde, herrschen Trauer und Verzweiflung bei seinen Jüngerinnen und Jüngern. Die westlichen Kirchen begehen diesen Tag als strengen Fasten- und Trauertag.

Die Gotteshäuser sind von allem Schmuck leergeräumt, und der Tabernakel, in dem sonst die Kommunion aufbewahrt wird, steht offen. Dieser Tag ist der einzige des Jahres, an dem keine Messe gefeiert werden darf. In den Klöstern singen die Nonnen und Mönche die sogenannten Trauermetten. Darin beklagen sie mit den Worten des alttestamentlichen Propheten Jeremia, dass Gott sein Volk verlassen hat.

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Heiliges Grab

In Österreich ist der Brauch des heiligen Grabes verbreitet. In einer Seitenkapelle wird eine Jesusfigur aufgebahrt, die mit Blumen und Kerzen geschmückt ist. Auch die Monstranz mit der Hostie (dem heiligen Brot) wird oft an diesem Ort aufbewahrt. Die Leute halten den Tag über eine stille Trauerwache ab. Der Mesner aber hat alle Hände voll zu tun: Er bereitet in der Sakristei schon alles für die Osternachtsfeier vor, während der Pfarrer seiner Auferstehungspredigt den letzten Schliff gibt.

„Abgestiegen zur Hölle“

Bei uns ist dieser Satz aus dem Glaubensbekenntnis fast in Vergessenheit geraten. Die Betonung in den Kirchen des Westens liegt nämlich auf der Auferstehung Christi am Ostermorgen. Die Ostkirchen aber feiern am Karsamstag den Abstieg Jesu in die Hölle als das zentrale Ereignis von Ostern. Jesus durchwandert das Totenreich und holt die Verstorbenen in sein neues Reich des Lebens. Der Tod Jesu bedeutet den „Tod des Todes“. Ostern heißt: Die Macht des Todes ist endgültig besiegt. Wer an Jesus und seine Auferstehung glaubt, wird auch selbst auferstehen.

Die Osternacht als Höhepunkt des katholischen Kirchenjahres

Osterkerze

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verwandelt sich die Trauer in Freude: die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt der Liturgie im kirchlichen Jahr. Aber nicht immer feierte man – wie es ursprünglich gewesen war – die Auferstehung Jesu in der Osternacht.

 

Seit dem 8. Jahrhundert verschob sich die Auferstehungsfeier immer weiter vor und wurde schließlich im 16. Jahrhundert auf den Karsamstag-Morgen festgelegt. Erst seit 1951 ist die große Feier der Auferstehung nach Einbruch der Dunkelheit wieder erlaubt. Damals legte ein Bescheid aus Rom fest, dass die Osternachtsfeier am Karsamstag – bis auf weiteres – erst ab 20 Uhr beginnen dürfe. Das ist bis heute so geblieben.

Die Glocken „kehren aus Rom zurück“

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Nach den alttestamentlichen Lesungen erklingt wieder das Gloria, das während der ganzen Fastenzeit nicht gesungen wurde. Auch die Orgel ertönt wieder und es läuten alle Glocken. Nach dem Volksmund sollen sie ja am Gründonnerstag „nach Rom geflogen“ sein.

aus dem Internet

Auferstehung by Lis

11 Antworten

  1. Lis

    …thanks`…and with You. ❤ xoxo

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    29. März 2016 um 17:21

  2. Peace be with you. Love you! ~**~ Robin

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    29. März 2016 um 16:34

  3. Happy Easter, Lis. 🙂 ❤

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    27. März 2016 um 4:42

  4. Lis

    Danke!

    Gefällt 1 Person

    26. März 2016 um 20:02

  5. Da habe ich heute aber wieder viel dazu gelernt Lis,vielen Dank! Ich wünsche Dir einen wunderbaren Ostersonntag morgen ❤ die herzlichsten,österlichen Grüsse

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    26. März 2016 um 20:00

  6. Lis

    Danke Dir… ❤

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    26. März 2016 um 15:14

  7. Lis

    Danke Dir liebe Traudel…lieben Ostergruß zu Dir ❤ Lis

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    26. März 2016 um 14:51

  8. Lis

    Thank you and my best wishes to you ❤ Lis

    Gefällt 1 Person

    26. März 2016 um 14:50

  9. Paste Fericit! ❤

    Norocul să fie mereu cu voi . . . să aveți parte de iubire . . . zâmbetul să-l aveți mereu pe fața și un weekend plin de VIAȚA vă doresc tuturor !
    Have a great and beatiful weekend !

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    26. März 2016 um 14:30

  10. Sehr schön beschrieben

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    26. März 2016 um 13:44

  11. Very beautiful Lis! Thank you for this.

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    26. März 2016 um 13:42

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