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Hyazinthe


Hyazint bei Lis

Hyazinthe war die teure

Lieblingsblume meiner Mutter,

die ein Lenzes Kind gewesen,

eine echte März geborene.

 Jährlich um des Monats Mitte,

trat ich morgens in ihr Zimmer

und bescherte zum Geburtstag

ihr die ersten Hyazinthen.

 Lenz durchglomm ihr blaues Auge,

wob in ihrem feinen Antlitz

und umstrahlte noch im Alter

den kastanienbraunen Scheitel.

 Märzenstark war ihre Seele,

die sich hob aus allem Niedern

zum Erhabenen und zum Zarten

wie auf sichtbar hellen Schwingen.

 Und auch diese Edle wurde

hin gebeugt von Erdenschwere,

ihre lichte Liebe wankte

kummervoll zu eisiger Grabnacht.

 Dorthin um des Monats Mitte

trag‘ ich jetzt die Märzengabe

süßester Erinnerungen,

meinen ganzen toten Frühling!

***

Emil Claar

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Frühlingsgruß an alle – Springgreeting to all


Frühlingbeginn 2015byLis

der März…


01.03.15 by Lis

Der März kennt keine Regeln.

Meistens leitet er irgendwie den Frühling ein,

aber man kann sich nicht darauf verlassen.

Sein Motto heißt „Vielleicht“.

***

Unbekannt

die Liebe ist….


28.02.15. bei Lis

Die Liebe ist wie eine der vier

Jahreszeiten auf unserem Planeten…

so kalt wie der Winter

so schön wie der Frühling

so heiß wie der Sommer

so stürmisch wie der Herbst.

 

Doch egal

welche der vier Jahreszeiten wir erwischen…

wir wollen sie immer wieder erleben,

weil wir es lieben, geliebt zu werden…

***

unbekannt

 

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Wochenendgruß – Weekend Greeting


9.W0chw Wochenendgruß by Lis

Wahre Liebe


27.02.2015 bei Lis

Wahre Liebe ist kein Kind von Augenblicken,

Ist kein Feuerstein, der flüchtige Funken sprüht.

Langsam muss sie wachsen, sich entwickeln

Und zur Fackel werden, die beständig glüht.

Dann wird sie, der Säule gleich, nach Jahren

Noch Verdruss und Trennung überstehen.

Wer die Welt besieht, wird überall erfahren:

Was geschwind entsteht, wird auch geschwind

vergehen.

***

IBN HAZM

Schneeglöckchen


Schneeglöckchen by Lis

Es war doch wie ein leises Singen

 in dem Garten heute Nacht,

 wie wenn laue Lüfte gingen:

 “Süße Glöcklein, nun erwacht,

 denn die warme Zeit wir bringen,

 eh es noch jemand hat gedacht.” -

 es war kein Singen, es war ein Küssen,

 rührt die stillen Glöcklein sacht,

 dass sie alle tönen müssen

 von der künftigen bunten Pracht.

 Ach, sie konnten es nicht erwarten,

 aber weiß vom letzten Schnee

 war noch immer Feld und Garten,

 und sie sanken um vor Weh.

 So schon manche Dichter streckten

 Sanges müde sich hinab,

 und der Frühling, den sie weckten,

 rauschet über ihrem Grab.

***

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Zitat und Bild


27.02

Das,

was wirklich ist,

sind wir nur,

wenn wir allein sind.

***

unbekannt

Erwarten-Zitat


25.02.2015byLis by Lis

Nichts ist wahrem Glück

so sehr im Wege wie

die Gewohnheit,

etwas von

der Zukunft zu erwarten.

***

Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Leid – Zitat


Leid by Lis

Wer nie gelitten hat,

weiß auch nicht,

wie man tröstet

***

Dag Hammarskjöld

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