Letztes

Ein Jahr neigt sich dem Ende


 

23.12.2014 by Lis

Ein Jahr neigt sich dem Ende.

 Weihnachtsengel zieren Wände,

 Fenster und Tisch.

 Es riecht noch ganz frisch

 nach Lebkuchen und Stolle.

 Wo bleibt nur Frau Holle

 mit dem schönen weichen Schnee

 oder wenigstens einem zugefrorenen See?

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 Wir lassen uns von ihr überraschen;

 verkürzen uns die Zeit mit Naschen,

 Backen, Basteln und Singen.

 Was wird der Weihnachtsmann wohl bringen?

 Kommt er mit Fahrrad, Auto, Schlitten?

 Oder gar nicht? Wir werden ihn bitten,

 dass er uns wieder eine Freude macht

bevor das neue Jahr erwacht. 

© Ellen Zaroban

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Auf der Suche nach Gott


by Lis

Es geschah in diesen Tagen, dass ein Mensch sich aufmachte um Gott zu suchen. Sein Weg führte ihn durch viele prächtige Kirchen. Jeder Priester dieser Paläste behauptete Gott zu kennen. Der Mensch hörte sich viele Versionen von sonderbaren Geschichten an, nur zufrieden wollte er sich damit nicht geben. So wanderte er von Land zu Land und von Volk zu Volk. Er sah die schrecklichen Kriege, die man angeblich im Namen dessen führte, den er nur aus Büchern kannte. Er weinte über die vielen Toten – getötet im Namen des Herrn über Himmel und Erde.

Verzweifelt und ausgebrannt beschloss er, die Suche aufzugeben.

Diesen Gott wollte er nicht, brauchte er nicht. Er hatte genug gehört und gesehen. Wenn da nur diese innere Unruhe nicht gewesen wäre, diese Gewissheit, dass das Leben doch einen Sinn haben müsse.

Erschöpft ließ er sich im Wald, an einem kleinen Bach nieder um seinen Durst zu stillen. Als er sich hinab beugte um das frische Wasser zu trinken hörte er plötzlich eine Stimme.

„Oh Menschenskind, du suchtest an falschen Orten,

man kann mich nicht finden in Kirchen und Worten.

Ich bin in der Blumen duftendem Blüh´n,

in den Sternen am Himmel, die für alle glüh`n,

du findest mich im Sturm und im Wind

in Licht, Luft und Sonne, Tau und Regen der rinnt.

Ich bin in der Vögelein Gesang,

im Lachen der Kinder wie Glockenklang!

Auch findest du mich bei den Ärmsten der Armen

in jedem Menschen der noch fühlt das Erbarmen!

Auch bin ich im Baum, bis zum kleinsten Blatt,

im Saatkorn was aufgeht, um zu machen dich satt.

Auch bin ich dein Heimweh, deine Sehnsucht, dein Hoffen

verschließe dein Herz nicht, lass es für mich offen.

Dann können wir stets miteinander reden.

wer fest an mich glaubt , nennt dies auch beten.

Einen ständigen Dialog mit dir -

liebes Menschenskind, das wünsche ich mir.”

So plötzlich diese Stimme zu hören war, so schnell verstummte sie auch während auf dem Bach ein helles Licht tanzte. In dem Suchenden machte sich ein großes Glücksgefühl breit. Er bewunderte die Schönheit des Waldes, hörte mit Freude das Singen der Vögel und machte sich beschwingt auf den Heimweg. Und mal ganz unter uns gefragt: „Was kann es Schöneres geben als zu erkennen, wie göttlich unser Leben sein kann, wenn man auf seine innere Stimme hört?“

Dank der  Autorin für die  Genehmigung
 © Celine Rosenkind

26.01.2014bylis

Weihnachtsbaum


22.12.14. by Lis

Der Weihnachtsbaum steht schon bereit

und wartet auf sein schönstes Kleid.

Mit Lametta Glitter und Kerzen

öffnen sich viele Menschen Herzen.

Kinder voll Erwartung

Vater Mutter noch im Stress

warten schon vor Freude auf das

Weihnachtsfest.

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©Lis

22.12.14bylis

 

Glaube, Liebe, Hoffnung


 

 

Peace by Lis

Vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz und draußen war es ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.” Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne.” Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: “Ich heiße LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen.” Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: “Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.”

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.”

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

 

Verfasser leider unbekannt

Advent

Vier Kerzen im Advent


 

21.12.14 by Lis

 Die erste Kerze brennt für Stille,

 für Ruhe und Gemütlichkeit

 für Herzlichkeit und für den Willen,

 zu leben in Behaglichkeit.

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  Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,

 für die Kraft und für den Glauben,

 für Vernunft und für die Achtung

 und für die weißen Friedenstauben.

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  Die dritte Kerze brennt für Anstand,

 für Respekt und auch für Güte,

 für Gerechtigkeit und für Verstand

 und für’s eigene Gemüte.

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 Die vierte Kerze brennt für Liebe,

 für das Wichtigste auf dieser Welt,

 es gäbe nichts, das uns noch bliebe,

 wär nicht sie an Nummer Eins gestellt. 

 

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© Horst Rehmann

21.12.14 by lis

Weihnacht überall


29.12.2014 by Lis

 

 Wie auf wundersame Weise

 ertönen ganz märchenhaft und leise

 fromme Melodien

 überall

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 Helle Glocken hör ich klingen

 Weihnachtschöre himmlisch singen

 vom Frieden

 überall

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 Kinderseelen seh ich mit Laternen

 blickend zu den Sternen

 warten aufs Christkind

 überall

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 Und der Schein der vielen Kerzen

 beglänzt ringsum alle Herzen

 schenkt stillen Frieden

 überall

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 Ach, könnt dieser Frieden doch auf Erden

 nur für immer Wahrheit werden

 für alle Menschen hier und

 überall

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© Diana Denk

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Wochenendgruß


Wochenendgruß51.Woche by Lis

Wünsche allen Besucher und Freunden

für das letzte Wochenende vor Weihnacht erholsame,

stress freie  und  besinnliche Tage.

Herzlichen Gruß  Lis

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Wish all visitors and friends

for the last weekend before Christmas,

relaxing and enjoyable day.

Love greeting Lis

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Eines ist nur wahr von Rainer Maria Rilke


19.12.14 by Lis

Eines ist nur wahr neben dem anderen,

und ich denke immer,

die Welt ist geräumig genug vorgesehen,

um alles zu erfassen:

das, was war,

 muss nicht von der Stelle geräumt,

nur langsam verwandelt werden,

so wie das, was sein wird,

nicht von den Himmeln fällt im letzten Augenblick,

sondern immer schon neben uns,

um uns und in unserem Herzen sich aufhält,

auf den Wink wartend,

der es ins Sichtbare ruft.

***

Rainer Maria Rilke

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Umarmung


18.12 14.by Lis

Eine Umarmung

ist ein ideales Geschenk:

Die Größe passt jedem,

und niemand hat etwas dagegen,

wenn man sie weitergibt

***

Ivern Ball

Geträumtes Glück von Heinrich Heine


 

17.12.14 by Lis

Als die junge Rose blühte

 und die Nachtigall gesungen,

 hast du mich geherzt, geküsset,

 und mit Zärtlichkeit umschlungen.

 Nun der Herbst die Ros entblättert

 und die Nachtigall vertrieben,

 bist du auch davon geflogen

 und ich bin allein geblieben.

 Lang und kalt sind schon die Nächte

 sag wie lange wirst du säumen?

 soll ich immer mich begnügen

 nur vom alten Glück zu träumen?

***

  Heinrich Heine

16.12.14 by lis

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